, Renner Jonas

SG Züri Oberland – HC Andelfingen 30:13 (18:7)

ENDLICH ZURÜCK AUF DEM HANDBALLFELD

Nach der langen Pause startete das MU15 heute die Saison 20/21 gegen den HC Andelfingen. Für viele Spieler war es das erste Spiel im Meisterschaftsbetrieb und deshalb wusste man vor Spielbeginn noch nicht recht, wo das Team steht. Nach wenigen Minuten zeigte sich jedoch, dass die Spieler sehr motiviert waren und mit viel Freude und Engagement auf dem Platz standen. Das Spiel war vom Start weg eine einseitige Angelegenheit und die Zürcher Oberländer gewannen verdient mit 30:13 (18:7).

Konzentrierte erste Hälfte

Die MU15 der SG Züri Oberland benötigte heute keine Eingewöhnungszeit und war von Beginn weg das bessere Team. In der Deckung stand man kompakt und versuchte dem Gegner keinen Freiraum zu geben. Dies gelang sehr gut und es viel dem HC Andelfingen schwer, gute Chancen zu kreieren. Im Angriff waren es hauptsächlich Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten. Im Verlaufe der ersten Halbzeit wurde die Deckung offensiver eingestellt, wodurch man zu schnellen Ballgewinnen und Gegenstosstoren kommen wollte, auch dies gelang hervorragend und man ging mit einem komfortablen 18:7 in die Halbzeit.

Solide zweite Hälfte

Trotz des grossen Vorsprungs starteten die Zürcher Oberländer konzentriert und mit viel Einsatz in die zweite Halbzeit. Die offensive Deckung zeigte immer noch den gewünschten Effekt und führte zu vielen Ballverlusten bei den Gästen, welche in schnelle Tore umgemünzt wurden. Der Positionsangriff war weiterhin von Einzelaktionen geprägt und obwohl es schöne Würfe und Täuschungen gab, besteht noch Verbesserungspotenzial. Resultatmässig war aber auch die zweite Hälfte eine deutliche Angelegenheit für das Heimteam und man gewann schlussendlich deutlich mit 30:13.

Der Start in die Saison ist geglückt und das Team hat gezeigt, dass es bereit für die Meisterschaft ist. Die Deckung hatte viele gute Ansätze worauf man aufbauen kann. Trotz 30 Toren gibt es im Angriff noch viel Arbeit, damit man weniger von Einzelaktionen abhängig ist und mehr als Kollektiv zum Torerfolg kommt. Daran wird in den nächsten Trainingseinheiten gearbeitet, damit man auch gegen die Topteams der Gruppe bestehen kann.